Wir sind bei der Wahl 2010 unter anderem auch mit der Ansage angetreten, den Lift der Oberperfer für die Oberperfer und deren Gäste sichern zu wollen. Nach der Wahl haben wir alles hinterfragt und vieles besser gemacht. Bei unseren unzähligen Gesprächen mit Gemeindebürgern und Gästen sind uns in den letzten Monaten immer wieder Fragen gestellt worden, die die Bergbahnen Oberperfuss betreffen – die häufigsten davon sind:
- Warum konnten die Bergbahnen Oberperfuss in der Saison 2015/16 erst so spät öffnen?
- Warum konnten andere Schigebiete früher geeignete Pisten bereitstellen?
- Warum wird der frisch erzeugte Kunstschnee nicht sofort auf der Piste verteilt?
- Kann der Speicherteich auch für andere Zwecke – etwa als Badeteich – genutzt werden?
- Kann das Rangger Köpfl nicht besser als Schitourengebiet geführt werden?
- Warum wird am Rangger Köpfl nur ein Schitourenabend pro Woche gestattet?
- Stimmt es, dass bei den Bergbahnen hauptsächlich auswärtige Mitarbeiter/innen beschäftigt werden?
- Wird in die Bergbahnen nach wie vor laufend Geld der Gemeinde zugeschossen?
- Warum soll der Schlepplift zwischen Stiglreith und Sulzstich durch eine Gondelbahn ersetzt werden?
- Warum sieht das Konzept für die Gondelbahn nicht als Zielpunkt das Köpfl vor?
- Waren die Bergbahnen ständiger Streitpunkt im Gemeinderat?
- Wurde die Zeit vor 2010 in der Bergbahnen Oberperfuss GmbH zu wenig oder zu intensiv aufgearbeitet und wurde die Bevölkerung ausreichend informiert?
ERGÄNZENDE FRAGEN UND ANTWORTEN AUS DEN KOMMENTAREN: - Was kostet die neue Gondelbahn?
- Was bringt eine Gondelbahn?
- Kostenersparnis pro Jahr (wegen Schlepplifttrasse)?
- Wer zahlt die Zinsen – wieder die Gemeinde, wie bisher? Schuldenfinanzierte Erweiterung?
- Wieso ist am Dienstag und Donnerstag nicht zusätzlich Tourenabend?
- Ist es wirklich wie in einem Besucherkommentar behauptet „… eine Farce, dass mit einer Gondel in Sektion 2 wie von Deutschmann behauptet 3 Wochen früher Betrieb möglich gewesen wäre“?
I.) Warum konnten die Bergbahnen Oberperfuss in der Saison 2015/16 erst so spät öffnen?
- Entscheidend für den Schibetrieb sind die Schneeverhältnisse. Wenn Frau Holle auf uns völlig vergisst – so wie im heurigen Winter – müssen wir mit unserer Beschneiungstechnik nachhelfen. Für eine effektive Beschneiung sind hauptsächlich die Kriterien Lufttemperatur, Luftfeuchtigkeit sowie Wassertemperatur maßgebend („Feuchtkugel“). Die vorhandene Beschneiungsanlage wurde von unseren Vorgängern aber leider mangelhaft ausgeführt und vor allem zu klein dimensioniert: Zu kleiner Speicher, zu geringe Pumpleistung und zu geringe Kompressorleistung.
Derzeit ist es daher nicht möglich, gleichzeitig den gesamten Bereich der Schipisten zu beschneien: Entweder wir beschneien den Bereich Stiglreith – Steilhang ODER wir beschneien die Talabfahrt Stiglreith – Talstation. Tatsache ist, dass es in dieser Saison bis Weihnachten für unsere Beschneiungsanlage viel zu wenige Tage gab, an denen eine Beschneiung für eine flächen-deckende Kunstschneeproduktion möglich war. Der Mix von Luftfeuchtigkeit, Lufttemperatur und Wassertemperatur muss bestimmte Werte erreichen, um nicht nur Wasser, sondern Schnee auf der Piste zu verteilen. Bei Westwind nützt in den Greidwiesen auch eine optimale Feuchtkugel nix: Der Wind verfrachtet den Kunstschnee sofort in den Wald …
II.) Warum konnten andere Schigebiete früher geeignete Pisten bereitstellen?
- Das Zusammenspiel von Luftfeuchtigkeit, Luft- und Wassertemperatur kann wenige Kilometer weiter schon ganz anders sein, was die Vergleichbarkeit erschwert. Tatsache ist, dass in Oberperfuss in Schneelanzen zur Erzeugung von Kunstschnee investiert wurde, was die Verteilung auch wirklich erleichtert. Schneelanzen benötigen aber Außentemperaturen, die etwa 3 bis 4 Grad unter jenen von Schneekanonen liegen. Damit können Schigebiete mit Schneekanonen bei höheren Temperaturen Kunstschnee erzeugen.
- Das Schigebiet Bergeralm, welches immer wieder zum Vergleich herangezogen wird, hat in eine Kühlanlage für die Wasserversorgung investiert – das Wasser wird auf die für die Beschneiungsanlage optimale Temperatur gekühlt.
Außerdem ist die Ausgangssituation nicht vergleichbar: Die Bergeralm kann zum Beispiel aus einem doppelt so großen Speicherteich beschneien (der sodann wieder vollgepumpt werden kann), und hat knapp 100 (in Worten: einhundert) Kanonen und eine 25-jährige Erfahrung in Sachen Beschneiung. Wir haben 6 (in Worten: sechs) Kanonen, 5 davon wurden in den letzten 5 Jahren eigenfinanziert von der Bergbahnen GmbH angeschafft. Der Patscherkofel hat übrigens ca. 40 Kanonen mit mehr als 150 Zapfstellen.
III.) Warum wird der frisch erzeugte Kunstschnee nicht sofort auf der Piste verteilt?
- Der mit Schneelanzen erzeugte Kunstschnee sollte mindestens drei Tage ruhen, damit die überschüssige Feuchtigkeit nach unten absickern kann. Einzelne Beobachter dachten dieses Jahr schon, unterhalb der Schneehaufen gebe es Quellen. Tatsächlich ist nur die überschüssige Feuchtigkeit des Kunstschnees abgeronnen. Erst nach drei Tagen ist der Schnee für die Verteilung auf der Piste geeignet. Ein bei Grenztemperaturen erzeugter Kunstschnee sollte mindestens 5 Tage trocknen.
IV.) Kann der Speicherteich auch für andere Zwecke – etwa als Badeteich – genutzt werden?
- Aufgrund der vorliegenden Genehmigungsbescheide gestatten die zuständigen Behörden keine Nutzung als Badeteich. Gründe dafür sind Sicherheit, Sauberkeit und Hygiene.
- Bei Badebetrieb würde die Schotterschüttung im Dammbereich noch mehr als bisher in den Teich abgetreten und es wäre in der Folge eine Beschädigung des Abdichtflies zu befürchten. Das könnte nur mit einer grundlegenden und damit kostspieligen Neugestaltung des Speicherteichs gelöst werden.
- Wer einen Badeteich für die öffentliche Nutzung zugänglich macht, muss sich auch Gedanken über die damit einhergehenden Sicherungspflichten und die Verantwortung bei Badeunfällen machen.
V.) Kann das Rangger Köpfl nicht besser als Schitourengebiet geführt werden?
- Wir können mit Überzeugung sagen: NEIN. Eine Betriebsvariante mit Gondelbahn bis Stiglreith und Schitourenroute zum Köpfl wird gelegentlich als Idee in die Diskussion eingebracht. Ausschließlich mit Schitourengehern und Rodlern kann niemals ein wirtschaftlicher Betrieb aufrecht erhalten werden. Dafür sind die Erträge aus den Einzeltickets viel zu gering.
- Die Einstellung des Bergbahnbetriebs oberhalb von Stiglreith hätte wohl zur Folge, dass die Beschneiung und die Pistenpräparierung ab Stiglreith nicht mehr durchgeführt werden könnte, was oft genug auch den Schitourengehern die Sportausübung unmöglich machen würde.
- Die Dienstbarkeiten (Servituten) auf den Grundstücken enthalten die Berechtigung, die Grundstücksflächen „… zwecks Ausübung von Wintersport durch die mit den Aufstiegshilfen der Dienstbarkeitsberechtigten beförderten Personen benützen zu lassen“. Das heißt mit anderen Worten, wird der kommerzielle Bergbahnbetrieb ab Stiglreith eingestellt, erlöschen automatisch die Dienstbarkeiten zur Schipiste unwiderbringlich. Damit dürften / würden einzelne Liegenschaftseigentümer Zäune errichten oder Pistenflächen aufforsten und damit jeden Schibetrieb für alle Zukunft unmöglich machen.
VI.) Warum wird am Rangger Köpfl nur ein Schitourenabend pro Woche gestattet?
- Dienstag- und Freitagabend sind grundsätzlich jene Abende, an denen der Nachtschilauf stattfindet und die Pisten daher erst gegen Mitternacht präpariert werden können – dasselbe gilt für den Schitourenabend am Montag. Das bedeutet, dass die Piste in 3 Nächten nur 4 bis maximal 6 Stunden gefrieren kann um eine halbwegs solide Grundlage für die Schikunden am kommenden Tag zu bieten. Das ist insbesondere bei wärmeren Temperaturen viel zu wenig und beeinträchtigt die Qualität und Nachhaltigkeit der Pistenpräparierung. Dass eine Pistenpräparierung um und nach Mitternacht andere (Personal-)Kosten verursacht als eine Präparierung um 18.00 Uhr ist auch eine Tatsache.
- Tatsache ist auch eine Beeinträchtigung der frisch präparierten Schipiste durch spät abfahrende Tourengeher. Es gibt leider eine Minderheit von Tourengehern, die sich an keine Regeln halten, zum Beispiel an den vereinbarten Zeitpunkt, zu dem spätestens abgefahren werden sollte. Sie hinterlassen nicht nur gefrierende Spuren in der Piste, über die sich die zahlenden Gäste am nächsten Morgen ärgern …
- Spät abfahrende gefährden sich und stellen ein permanentes Haftungsrisiko für alle beteiligten Personen bei Seilwindenpräparierung dar – das ist im Bereich zwischen Talstation und Stiglreith der Regelfall. Oft genug gab es bei der Pistenpräparierung mit Seilwinde schon brenzlige Situationen, die nur mit viel Glück gut ausgegangen sind.
VII.) Stimmt es, dass bei den Bergbahnen hauptsächlich auswärtige Mitarbeiter/innen beschäftigt werden?
- Ganz klar: NEIN. Von 11 Ganzjahresstellen sind 9 mit Oberperfer/innen besetzt. Seit dieser Saison sind sowohl der Geschäftsführer, die Büroleiterin, der Betriebsleiter, als auch der stellvertretende Betriebsleiter aus Oberperfuss.
VIII.) Wird in die Bergbahnen nach wie vor laufend Geld der Gemeinde zugeschossen?
- Vor den Gemeinderatswahlen 2010 musste die Gemeinde als Eigentümer der Bergbahnen wiederholt einen Abgang aus dem laufenden Geschäftsbetrieb abdecken, um einen Konkurs abzuwenden.
- Seit wir nach den Gemeinderatswahlen 2010 das Unternehmen reorganisiert haben, konnte alljährlich ein positiver Geldfluss (Cashflow) erwirtschaftet werden. Das bedeutet, dass in den vergangenen 5 Saisonen jeweils am Ende eines Wirtschaftsjahres mehr Geld am Konto war, als zu Beginn. Durch eine sehr sparsame Geschäftsführung konnten wir erreichen, dass in diesem Zeitraum keine Gesellschafterzuschüsse der Gemeinde mehr notwendig waren. Die Bergbahnen Oberperfuss GmbH erzielten in den letzten 5 Jahren einen positiven Geldfluss in Höhe von insgesamt einer halben Million Euro, mit dem Schulden abgebaut sowie Investitionen (Garage für Pistengeräte, 5 Schneekanonen, 10 Schneelanzen usw.) finanziert wurden.
IX.) Warum soll der Schlepplift zwischen Stiglreith und Sulzstich durch eine Gondelbahn ersetzt werden?
- Der vorhandene Schlepplift ist 44 Jahre alt. Wie die vergangenen Saisonen gezeigt haben, ist dieser Lift aufgrund seines Alters besonders ausfallgefährdet. Die laufende Instandhaltung ist zudem sehr kostspielig, weil am Markt keine Ersatzteile verfügbar sind. Die behördlichen Überprüfungen für die Betriebserlaubnis sind jährlich eine Zitterpartie.
- Die Präparierung der Schleppliftspur mit Kunstschnee ist überaus mühsam und kostspielig. Dieses Jahr musste die gesamte Lifttrasse – mehr als 1,5 km – mittels Traktoren mit Kunstschnee präpariert werden, was beinahe eine ganze Woche dauerte! Mit einer Gondelbahn hätte man 3 (drei) Wochen früher mit dem Schibetrieb UND Rodelbetrieb beginnen können. Mit dem Kunstschnee, der für die Schleppspur gebraucht wurde, hätte man die Rodelbahn zwischen Sulzstich und Stiglreith sicherlich zwei Mal präparieren können.
- Der Großteil der Lifttrasse „Sektion 1“ (Stiglreith – Sulzstich) führt durch ein Waldstück, das in keiner Weise einsehbar ist. Die möglichen Folgen eines Unfalles bei der Beförderung von Personen in diesem Bereich sind nicht absehbar und stellen ein existenzielles Risiko für das Unternehmen dar.
X.) Warum sieht das Konzept für die Gondelbahn nicht als Zielpunkt das Köpfl vor?
- Die Zielgruppen für die einzelnen Streckenabschnitte auf unserem Familienschiberg sind sehr unterschiedlich. Anfänger, vor allem Familien mit kleinen Kindern, wollen eine sichere Aufstiegshilfe ohne Absturzgefahr. Auch Rodler sollen in Zukunft vom Tal bis Sulzstich mit der Gondel fahren können. Deshalb arbeiten wir mit Nachdruck für eine Gondelbahn bis oberhalb von Sulzstich. Demgegenüber wollen geübte Fahrer zwischen Sulzstich und Köpfl ihren Sport ausüben, ohne jeweils Schi oder Snowboard abschnallen zu müssen. Daher unser Konzept: Die passenden Aufstiegshilfen für die unterschiedlichen Kundengruppen.
XI.) Waren die Bergbahnen ständiger Streitpunkt im Gemeinderat?
- Durch die Einrichtung eines Aufsichtsrates, zu dem neben zwei externen Experten aus Oberperfuss auch alle vier Gemeinderatsfraktionen einen Vertreter entsenden konnten, wurden die einzelnen Gemeinderatsfraktionen frühzeitig und umfassend über den Geschäftsbetrieb und die Zukunftsprojekte informiert.
- Alle wichtigen Abstimmungen im Gemeinderat, welche die Bergbahnen betrafen, wurden entweder einstimmig oder mit weit überwiegender Mehrheit gefasst. Damit kann man mit Fug und Recht sagen: Der Gemeinderat steht hinter unserem Schiberg.
XII.) Wurde die Zeit vor 2010 in der Bergbahnen Oberperfuss GmbH zu wenig oder zu intensiv aufgearbeitet und wurde die Bevölkerung ausreichend informiert?
- Die Meinungen darüber gehen auseinander. Tatsache ist, dass vor den Gemeinderatswahlen 2010 Misswirtschaft in der Bergbahnengesellschaft auf der Tagesordnung stand. Das belegen die unbestrittenen Zahlen: Im Wirtschaftsjahr 2009/2010 überstieg der Bilanzverlust den Jahresumsatz! Nur durch einschneidende Reorganisationsmaßnahmen, welche von manchen als zu hart empfunden wurden, konnte weiterer Schaden für die Gemeinde verhindert werden.
- Über den Ausgang strafgerichtlicher Verfahren darf an dieser Stelle aus juristischen Gründen nicht berichtet werden. Die weitere Verfolgung zivilrechtlicher Ansprüche gegen die vormals verantwortlichen Personen wurde vom Gemeinderat mehrheitlich abgelehnt.
- In mehreren Gemeindeversammlungen haben wir die aktuelle Lage unserer Bergbahnen offengelegt und mit den interessierten Bürgerinnen und Bürgern diskutiert. Bei sämtlichen Informationsabenden stand der Steuerberater und Wirtschaftsprüfer Dr. Martin Rubatscher – der sämtliche Jahresabschlüsse seit 2010 völlig unentgeltlich erstellte – für Fragen zur Verfügung. Außerdem wurden sämtliche Jahresabschlüsse schon vorher dem Aufsichtsrat präsentiert, in diesem diskutiert und von diesem jeweils einstimmig zur Kenntnis genommen.
- Unseren Fokus legen wir damit nicht mehr auf die unrühmliche Vergangenheit, sondern auf die von uns gestaltete Gegenwart und auf die Zukunft der Bergbahnen Oberperfuss
XIII.) Was kostet die neue Gondelbahn?
- Sowohl in der GR-Sitzung vom 11. Dezember 2014 als auch in der Gemeindeversammlung am 10. Juli 2015 wurden sämtliche Zahlen transparent dargestellt (vgl. auch Oberperfer Dorfblatt 3/2015, Seite 18). Die Kosten einer neuen Gondelbahn betrugen auf Basis 2015 € 4,6 Mio.
XIV.) Was bringt eine Gondelbahn?
- Eine Gondelbahn ermöglicht unter anderem einerseits eine zeitgemäße Beförderung unserer Gäste (Zielgruppe: Familien mit Kleinkindern) zum Sulzstich und andererseits einen Rodelbetrieb in einer schneesicheren Höhenlage. Eine neue Gondelbahn ist auch Voraussetzung für sonstige Attraktivitätssteigerungen im Sommer – Stichwort „Singletrails“.
XV.) Kostenersparnis pro Jahr (wegen Schlepplifttrasse)?
- Die unmittelbare Kostenersparnis wegen Wegfall der Schlepplifttrasse (Einsparung eines Bediensteten an der Talstation) beträgt im Winter ca. € 10.000,- (Bruttobezug zuzüglich Sozialrate). Dazu kommen ca. € 6.000,- Ersparnis für die jährlichen Überprüfungen der Klemmen & Gehänge. Allein diese jährlichen Einsparungen sind mehr als doppelt so hoch als die neue Zinsenbelastung für die GmbH in Höhe von ca. € 7.000,-. Weitere Einsparungen – wie nicht mehr nötige tägliche Präparierung der Liftspur mit Pistengeräten, aufwändige Präparierung und Aufrechterhaltung bei schlechter Schneelage – sind hier noch nicht eingerechnet.
XVI.) Wer zahlt die Zinsen – wieder die Gemeinde, wie bisher? Schuldenfinanzierte Erweiterung?
- Für die Gemeinde als Eigentümer fallen aufgrund der derzeitigen Planungen keine Zinsen an, da die Eigenmittelaufbringung ohne Fremdkapital erfolgen wird.
XVII.) Wieso ist am Dienstag und Donnerstag nicht zusätzlich Tourenabend?
- Einleitend sei festgestellt, dass Tourengeher am Rangger Köpfl herzlich willkommen sind. Am Dienstag und Freitag, wenn an den Rodelabenden auch Nachtschilauf angeboten wird, ist es nicht möglich, dass Tourengeher die Talabfahrt als Aufstiegsspur benützen. Die abwärts fahrenden Schifahrer, die für den Nachtschilauf eine eigene Abendkarte kaufen, wollen keine mehrmals die Schipiste querenden Tourengeher. Das ist einerseits ausgesprochen gefährlich für beide Seiten und führte permanent zu Konflikten und Beschwerden.
Es wäre für eine sachliche Diskussion außerdem sehr nützlich, wenn man über Tourengeher am Tag sowie Tourengeher in der Nacht nicht gemeinsam diskutieren würde.
XVIII.) Ist es wirklich wie in einem Besucherkommentar behauptet „… eine Farce, dass mit einer Gondel in Sektion 2 wie von Deutschmann behauptet 3 Wochen früher Betrieb möglich gewesen wäre“?
- Es ist keine Farce: Unter Punkt IX, 2. Aufzählungszeichen wurde nie behauptet, dass mit einer Gondelbahn in Sektion 2 (Sulzstich – Köpfl) ein um 3 Wochen früherer Betrieb möglich gewesen wäre:
„Mit einer Gondelbahn hätte man 3 Wochen früher mit dem Schibetrieb UND Rodelbetrieb beginnen können (mit dem Kunstschnee, der für die Liftspur gebraucht wurde, hätte man die Rodelbahn zwischen Sulzstich und Stiglreith sicherlich 2 mal präparieren können“. Es geht um den Bereich zwischen Sulzstich und Stiglreith, das Webcam Archiv (Bereich Rosskogelhütte) ist hier nicht hilfreich!
Alle obenstehenden Angaben können wir ausreichend belegen. Wer noch weitere Fragen zu diesem Thema hat, kann uns diese gerne zukommen lassen.
38 Kommentare bei “Häufig gestellte Fragen zum Lift.”
Gondelfahrer
sagt:Was kostet die neue Gondelbahn? 6 Mio?
Was bringt sie? Kostenersparnist pro Jahr, da die Schlepplifttrasse nicht mehr präpariert werden muss?
Mehr Kundenfrequenz?
Wer zahlt die Investition?
Wer zahlt die Zinsen? Wieder die Gemeinde, wie bisher?
Von alleine rechnet sich das nicht, die angeblichen Kostenersparnisse werden durch die Zinsen aufgefressen.
Welche zusätzliche Kosten entstehen? Höhere Betriebskosten der Gondelbahn?
Im Wahlprogramm steht, dass die Erweiterung nicht schuldenfinanziert sein soll. Wie soll das gehen?
Es existieren bereits sehr hohe Rücklagen im Gemeindebudget für die neue Gondelbahn. Ist die Aussage, dass die neue Gondelbahn nicht fremdfinanziert sein soll nicht scheinheilig um nicht zu sagen falsch, wenn der Eigentümer das Geld zuschießt. Zwar werden keine Schulden aufgenommen, allerdings wird öffentliches Geld verwendet. Ist das legitim?
Gondelfahrer
sagt:Nochmals ich,
man möge mich nicht falsch verstehen, mich würden nur die Hintergrundüberlegungen interessieren. Auch ich würde den Komfort einer Gondelbahn sehr schätzen, vor allem für kleine Kinder wäre es toll. Allerdings irgendwann muss jeder mal Schleppliftfahren lernen. Ein neuer Schlepplift wäre doch billiger? Würden wirklich mehr Leute kommen wegen einer zweiten Gondel bzw. wieviel mehr müssten im Jahr kommen, damit sich das rechnet?
Schaller
sagt:Wieso ist am Di. und Fr. nicht zusaetzlich Tourenabend?
Der Argumentation nach muss an diesen Tagen sowieso spaeter praepariert werden.
Schaller
sagt:https://www.tt.com/panorama/gesellschaft/11101671-91/h%C3%BCttenp%C3%A4chter-sieht-keine-zukunft-mehr.csp
Nicht nur am Stammtisch im Gespraech – auch auf der TT
Ich frage mich nur was die Familie Geir aus Inzing mit dem Wahlkampf zu tun hat.
Weiters ist es schon einfaeltig wenn man denkt es gibt nur den Parplatz Stieglreith und die Gondelbahn auf der Welt. Wenn jemand am Morgen aufsteht, ein Innschbrugga z. B. und der denkt sich bei dem schoenen Wetter fahr ich auf den Berg und der Parkplatz Stiegelreith ist mir zu teuer, was macht er? Ja er faehrt irgendwo anders hin. Es gibt nicht nur einen Berg in Tirol. Eine Illusion dass die Parkgebuehr Gondelgaeste bringt. Man verliert nur Parkeinnahmen, Attraktivitaet und Infrastruktur.
Genauso die verhassten Tourengeher, ueber Weihnachten 2015 wurden sie ploetzlich auf der HP der Bergbahnen beworben, da man nur die Sektion 1 und sonst gar nichts offen hatte. Da waren Tourengeher ploetzlich recht. (Gondelfahrt und dann zu Fuss weiter)
Uebrigens auch eine Farce dass mit einer Gondel in Sektion 2 wie von Deutschmann behaupet 3 Wochen frueher Betrieb moeglich gewesen waere. Ein Blick auf das Webcam Archiv von bergfex und es gehen einem die Augen auf. 3 wochen frueher Wintertrauerspiel mit Notbetrieb?
Rangger Köpfl
sagt:„Um alle Stammtische auf den richtigen Informationsstand zu bringen.“ Ich finde, da sollte sich jemand über die Wortwahl Gedanken manchen. Und das Thema Rosskogelhütte bzw. Parkplatzgebühren in Stiglreith als Wahlkampfgeplänkel abzutun , da sollte sich die Frau Bürgermeister überlegen, ob sie nicht im letzten Moment noch etliche Wählerstimmen verlieren könnte. Ich bin viel am Berg und ich habe noch keinen getroffen, der mit der Höhe der Parkplatzgebühr in Stiglreith einverstanen ist. Aber da gibt es einen Mittelschulprofessor, rder offenbar meint, dass nur er das versteht und deshalb alles diktiert und der Rest des Gemeinderates folgt ihm wie die Lemminge.
Rofn-Kathl
sagt:‚ so Deutschmann, der klarstellt, „dass die Entscheidung über den Weiterbetrieb der Hütte von den Eigentümern getroffen wird und nicht vom Pächter“. (md) ‚ zietiert aus der TT, aus dem oben verlinkten Artikel
Der Herr Oberlehrer schulmeistert nicht nur bei seinen Schulkindern. Jedem ist klar um was es geht – da ist ein derart patziger arroganter Nachsatz entbehrlich.
Die Rosskogelhuette ist auch ein Oberperfer Betrieb. Auch sie wird vom Gemeinderat vertreten. Der Lift ist von der Gemeinde finanziert, von uns aller Steuergeld. Lediglich der laufende Betrieb ist kostendeckend. Der Lift erwirtschaftet laufend Verluste. Ein Gutteil der Investitionskosten ist von oeffentlicher Hand finanziert. Obwohl der Oberperfer Steuerzahler die Investitionen zahlen darf, ist er augenscheinlich als Tourengast nicht erwuenscht. Vielleicht sollte man darueber ein bisschen nachdenken, wenn man weiterhin oeffentliches Geld will, weil man gerade mal nur den laufenden Betrieb finanzieren kann (das versteht man stolz unter positivem Cashflow)
Rosskogelhütte
sagt:Die Rosskogelhütte befindet sich seit Ende der 90iger Jahre im Besitz der Familie Funk aus Deutschland ! Deshalb ist der Nachsatz von Hr. Deutschmann wohl nicht ganz unrichtig, wenn er in der TT klarstellt, dass die Entscheidung über den Weiterbetrieb der Hütte von den Eigentümern und nicht vom Pächter getroffen wird!
Zusammenarbeit ist wichtig
sagt:@ Rosskogelhütte: Richtig schon, aber besserwisserisch – Tatsache ist dass der Pächter aufgibt, das ist ihm aber anscheinend egal.
Besucher der Rosskogelhütte
sagt:Leider kann ich dem Ganzen nicht ganz folgen. Mir und auch anderen Gästen der Rosskogelhütte ist schon länger bekannt, dass Geier Manni schon letztes Jahr die Rosskogelhütte nicht mehr weiterführen wollte, da er eine Kantine in Inzing übernehmen wird. Nun gibt er in der TT zu Wort, dass er mit der Schließung droht, da er keine Unterstützung von Seiten der Gemeinde hat. Dass er jetzt noch ein Jahr die Hütte weiterführt, liegt wahrscheinlich daran, dass sich das Projekt „Kantine in Inzing“ verzögert hat.
Lieber Manni, ich bin immer gerne bei euch „eingekehrt“ aber man sollte schon bei der Wahrheit bleiben.
Rofn-Kathl
sagt:Manni hat bereits im Sommer auf seine (schlechte) Lage aufmerksam gemacht…
Du denkst also dass die Rosskogelh. super geht und der Inziger Manni ein Geschichtel abzieht wegen dem Wahlkampf?
Die Sache mit der Kantine unterstreicht nur dass es Manni wirklich lassen wird und nicht nur Druck machen will. Soll Manni winseln und arbeitslos bleiben, oder wieso kannst du nicht folgen?
Ich finde es eher zach dass auf Manni nun wegen dem Wahlkampf eingehackt wird und nicht umgekehrt.
Wanderer
sagt:Wer hackt auf Herrn Geier ein? Wohl keiner der hier eine Meldung hinterlassen hat. Es ist auch nicht weiter schlimm wenn ein wirtschaftliches Konzept einmal nicht aufgeht, er hat ja wohl keine garantierte Besucherzahl in seinem Pachtvertrag zugesagt bekommen oder? Ist halt Unternehmerisches Risiko, welches wohl hoffentlich jedem der sich Selbstständig macht klar sein sollte. Es hätte ja durchaus auch sein können, dass die Hütte (meine Lieblingshütte) super Gewinne abwirft, da immer eine tolle Schneelage ist – war halt leider in den letzten Jahren nicht immer gegeben. Auch werden die Verpächter zu gegebener Zeit wissen wie sie mit der Situation umzugehen haben und werden sich weder vom Pächter oder sonst wem sagen lassen dass ihre Hütte geschlossen werden muss oder nicht.
Kantinenwirt darf gerne gehen
sagt:Also der Manni – wartet ja nur auf die Kantine vom Beton Weber in Inzing – das ganze verzögert sich um 1 J ahr – da bleibt er dann doch gerne – INTERESSANT.
Aber alles der gleiche Sumpf – Roßkogelhüttenwirt Manni Geier – zukünftiger Kantinenbetreiber beim Beton Weber in Inzing – Weber Anton keine Rücksicht auf Bauordnung – Planer Baumeisterle Weber Patrick – wohl Planer von allen Weber Buden inkl. Kantine in Inzing.
Ja so braten die alle im gleichen egoistischen Eigennutz-Sumpf .
Hat der David "Dave" Hueber keine eigenen politischen Ideen? Ist der eine Marionette anderer?
sagt:Weil er so auf das Roßkogelhütten-Thema setzt – und dabei hat er scheinbar selbst gegen die Senkung der Parkgebühr in Stiglreith im Gemeinderat gestimmt!?!?
Zahlt der David „Dave“ Hueber seine Großplakate selber? Wohl eher nicht […]
(Webteam Oberperfuss Aktiv: An dieser Stelle sahen wir uns zum Schutz von Herrn David Hueber veranlasst, erstmalig einen Kommentar inhaltlich zu beschneiden. Die persönlichen finanziellen Verhältnisse von Herrn Hueber sind nicht Teil einer sachlichen Wahlauseinandersetzung.)
[…] wie das mit „erfolgreichem Unternehmer und Landwirt“ in Einklang ist – hmmm gute Frage? Fragen über Fragen??
Aber wer flüstert ihm die Antworten? Wo ist der Souffleur? Wer zieht Nutzen aus so einer Bewerbung?
Rosstaeuscher
sagt:Ich habe auch nachgelesen in den Protokollen – von Dave steht da nichts. Nur von Deutschmann ist zu lesen, der sich haenderingend um hoehere Parkgebuehren einsetzt. Und bravo Gottfried! Er hatte als einziger den Mut und den Hausverstand sich nachhaltig zu wehren, laut denProtokollen.
Ich sehe nah wievor Deutschmann als den Hauptverantwortlichen nicht nur in Bezug auf die Parkgeb. auch fuer seine sture Haltung gegenueber den Tourengehern. Die Huetten leben von diesen. In sei er Engstirnigkeit erkennt Deutschmann aber nicht, dass es fuer den Fortbestand des Berges Tourengeher und Huetten genauso braucht.
Dazu hat noch niemand von OA Stellung bezogen. Nur Ablenkungsmanoever und seichte Inhalte sind hier zu finden. Selbstdarstellung und Arroganz tragen zur Politikverdrossenheit bei. Ich vermisse mehr Ehrlichkeit hinter den aufgeputzten Fassaden, die hier praesentiert werden.
Wenn nicht bald mehr Antworten kommen wird eine Kleinpartei meine Stimme bekommen – ich hoffe diese wird fuer mehr Wind sorgen…
Oberperfuss Aktiv
sagt:Lieber Rosstäuscher,
liebe Besucherinnen und Besucher,
drei Punkte zu Deinem Kommentar:
(1) die GR-Protokolle sind keine Wortprotokolle. Im Protokoll steht, was die jeweiligen Gemeinderäte ausdrücklich zu Protokoll geben wollten, nicht der gesamte Beratungsinhalt. Zum Beweis über den vollständigen Sitzungsverlauf gibt es Tonbandaufzeichnung aller öffentlichen Inhalte von GR-Sitzungen.
(2) Schitourengeher auf kommerziell genutzten Schibergen haben den Bergbahnenbetrieb im ganzen Land nachhaltig verändert und die Schigebiete haben sich auf diese neue Kundenschicht erst einstellen müssen. Tatsache ist, dass kein Schitourengeher während des Tagesbetriebs vom Rangger Köpfl „vertrieben“ wird, wenn er für seinen am Liftparkplatz abgestellten PKW ordnungsgemäß eine Parkgebühr entrichtet und sich beim Aufstieg am Pistenrand bewegt. Wenn es am Abend Einschränkungen gibt, so gibt es diese ausschließlich zum Schutz aller Beteiligten vor Verletzungen (Tourengeher) bzw. Haftungsfolgen (Pistengerätefahrer, Geschäftsleitung).
(3) Zum Thema „Ehrlichkeit“ und „seichte Inhalte“ auf dieser Website: Keine andere Wahlwerbergruppe geht so offen auf die Wähler zu wie Oberperfuss Aktiv. Sollten Fragen von Dir bislang unbeantwortet geblieben sein, nimm bitte persönlich mit uns Kontakt auf und wir werden alle offenen Punkte gerne mit Dir aufklären und unsere Inhalte auf dieser Seite entsprechend ergänzen. Dieses Angebot gilt für alle Besucher dieser Seite!
Euer Team von Oberperfuss Aktiv
PS: Wir haben den Fragenkatalog aufgrund der Kommentare auf dieser Seite um die Punkte XIII. bis XVIII. ergänzt!
Gondelfahrer
sagt:Danke für die Zahlen und Hinweise. Die Eigentümerin (Gemeinde) spart sich das Geld also vom Mund ab bzw. hat damit bereits begonnen (Rücklagen) und schenkt es den Bergbahnen bzw. schießt es ihnen zu. Wenn das so ist, stimmt es dann, dass die Gemeinde keine Zinsen zahlt. Demnach müsste die Gemeinde unverschuldet sein? Ansonsten wäre die Alternativmöglichkeit für die Gemeinde statt dem Investitionszuschuss eigenes Fremdkapital (für das ja auch Zinsen anfallen) rückzuführen, oder wie ist das zu verstehen? Voraussichtlich können die Investitionen nicht refinanziert werden, ist das auch richtig? Zahlt die Gemeinde eigentlich momentan Zinsen für die Bergbahnen – also für die Alt-Investitionen?
Auch wenn es mir jetzt wahrscheinlich nicht zusteht, da ich nur Außenstehender bin, würde mich trotzdem nochmals interessieren, wieso gerade die Gondelbahn die günstigste Alternative darstellt. Auch für eine Gondelbahn werden doch Betriebskosten anfallen, diese fehlen aber im Kostenvergleich unter Punkt XV. Mit dieser eventuellen Kostenersparnis und dem Umsatzplus muß die Anfangsinvestition rückzahlbar sein, für eine positive Investitionsentscheidung – das dürfte aber nicht der Fall sein? Mir ist schon klar, wenn man als Bergbahn „nur“ im laufenden Betrieb kostendeckend sein muss, da man die Investitionen „zugeschossen“ bekommt (zum Teil auch von Dritten, wie dem Tourismusverband und Nachbargemeinden – wo ich als Oberperfer natürlich unkritisch die Hand aufhalte und auch zustimme – zum Teil aber auch leider von unserem Gemeindebudget) – ja dann verstehe ich die Bergbahnen auch, nicht die billigste Variante zu wählen. Allerdings in Bezug auf die Gesamtinvestition und der Belastung für die/den Gemeinde(bürger) wäre es doch besser den Schlepplift eine Weile zu erhalten. Ich verstehe natürlich dass eine neue Gondelbahn eine tolle Sache ist, eine Investition in die Zukunft und eine Sicherung des Betriebes. Auch mir würde eine Gondelbahn gefallen, allerdings möchte ich trotzdem über die finanziellen Umstände auch fair aufgeklärt sein – sofern es möglich ist/zugestanden wird.
Bezüglich der Tourengeher möchte ich micht nicht auch noch einmischen anfangen, allerdings ist mir in den neu dazugekommenen Punkten aufgefallen, dass die Tagtourengeher gedultet werden, während die Nachttourengeher den Skibetrieb (bei Nachtskilauf) stören, diese Arguemtationslinie verstehe ich nicht. Ich persönlich finde auch, dass die Zeiten für die Tourengeher sehr restrektiv gehalten sind.
Ansonsten nochmals Danke für die Mühe.
Is des da Ernst?
sagt:In dem flachn Stickl an Singltrail !? – der tat decht bessa von Stieglreith oa passn wo a Gfäll isch …
De 3 Wochn auf Sektion 1 am Kunstschneabantl
sagt:retten a koan Winta. Hat in da toatn Zeit voa Weihnachtn koan👞 hintam Ofn ausaglockt – kunnsch froa sein, wars Personal teirer gwesn als die Einnahmen 😈
selbstlob stinkt
sagt:Keine andere Wahlwerbergruppe geht so offen auf die Wähler zu wie Oberperfuss Aktiv
wenn nicht alles so künstlich aufpoliert wäre.
Irgendwie komme ich nicht vom Eindruck los dass einfach wahllos Argumente die OA im gutem Licht dastehen lassen aneinandergereiht werden.
Kritische Fragen werden bruchstückhaft beantwortet. Holprig wirkt das, der ehrliche Eindruck fehlt. Wichtig ist anscheinend die Maske.
Man fürchtet sich anscheinend auch mehr vor den Grünen als vor Dave – der Reaktion auf Rosstäuscher folgend.
ANDREAS Triendl
sagt:Thema Lift
Sommerprogramm für einen Familienberg sehr abwechslungsreich fast jede Woche
Blasmusik
Bin viel am Berg und die Frisbee Körbe werden nur von den Vögeln besetzt
Der Barfuß Weg ist eine tolle Abwechslung lach beim Wandern
Oben angekommen am Teich fühlt man sich wie am Boznerplatz mit den
Verbotsschildern
Soviel zum Familienfreundlichen BERG
Es wäre gut eine Broschüre mitzugeben was man noch darf die wäre aber sehr dünn
Es ist nun einmal Fakt das ca 70% auf die Rosskogelhütte wandern egal welcher Besitzer
Also Provitiert der Lift auch von einer PRIVATEN HÜTTTE !!!!!!!!!!!!!!!!
Komisch das beide Hütten die im Besitz der Bergbahnen sind seit Jahren den gleichen
Pächter haben der sehr viel für einen Familienfreundlichen Schiberg beiträgt .
Ein Besorgter Steuerzahler
[Webteam Oberperfuss Aktiv: Herr Andreas Triendl (Marxer) legt Wert auf die Feststellung, dass obenstehender Kommentar nicht von ihm stammt.]
Genervt
sagt:Irgendwie geht mir des Thema mit der Rosskogelhütte echt auf den Geist!!! Und wenn das so weitergeht mit dieser Mitleidstour sehe ich keinen Anlass mehr dorthinaufzugehen um etwas zu konsumieren. Es ist wohl ein sehr gutes Abzeichen für unsere Bürgermeisterin, wenn sich die gegnerische Partei samt so manchen Zuflüsteren der vergangenen Gemeinderatsperiode auf diesem Thema Rosskogelhütte aufhängt!
Konstruktive Diskussionskultur spricht für Liste 2 und Bgm.in Johanna Obojes-Rubatscher
sagt:Ich finde es positiv, dass sich die Liste 2: Oberperfuss Aktive mit Bgm.in Johanna Obojes-Rubatscher auf dieser Homepage so konstruktiv der Diskussion mit den Wählern stellt.
Sachliche Information – sowie die konstruktive Arbeit im Gemeinderat sind den Leute mehr wert – als vorfabrizierte Aussendungen aus den Parteizentralen – die der Absender ja selbst gar nicht verfasst haben kann, geschweigen denn selbst versteht.
Bitte weiter so gute Arbeit für die Gemeinde , trotz der schwierigen Randbedingungen und des engen Budgets.
rofn-kathl
sagt:eine Sperrung aller Pisten ab 17:00 fasse ich ebenfalls als reine Boshaftigkeit auf.
Gerade jetzt wo es wieder länger hell ist, trifft es nicht nur Feierabendtourengeher (die oft auch gern einen Teil der Strecke mit der letzten Gondel rauf bewaeltige). Auch die Skifahrer die bei einem Bier noch in einer Hütte sitzen werden aufgejagt.
Schmökern in der Wahlkampf Ausgabe Dorfblatt (www.oberperfuss.at))
sagt:Aha! laut TO 9 des GR Protokolls v. 10.12.2015: 400.00 Sonderruecklage für den Lift. Laut
http://www.Gemeindefinanzen.at 4,88 Mio. Schuldenstand der Gemeinde 2014.
Laut Wahlprogramm OA:
„… Gondelbahn zu ersetzen (aber keine Sorge! Neue Schulden kommen für uns nicht in Frage)“
„XVI.) Wer zahlt die Zinsen – wieder die Gemeinde, wie bisher? Schuldenfinanzierte Erweiterung?
Für die Gemeinde als Eigentümer fallen aufgrund der derzeitigen Planungen keine Zinsen an, da die Eigenmittelaufbringung ohne Fremdkapital erfolgen wird.“
Diese Aussagen bei 4,88 Mio. Schulden.
Jeder vertritt seine eigenen Interessen und schmiert dem Wähler Honig um den Mund, manche sind nur subtiler.
rofn-kathl
sagt:Die Gemeine hat Schulden, der Lift weist einen Verlust aus und OA possaunt in den Wahlkampf dass für eine Erweiterung der Gondelbahn „…die Eigenmittelaufbringung ohne Fremdkapital“ erfolgen wird und sich der Wähler „keine Sorgen“ machen muss, da neue Schulden nicht in Frage kommen. Wieso muss man den Wähler für dumm verkaufen, hier mangelt es an der Glaubwürdigkeit – bei aller Liebe.
Quelle zur Aussage Verluste Bergbahnen
sagt:ich möchte noch die Quelle für die Aussage die Bergbahnen weisen Verluste aus nach liefern: oberperfer Dorfblatt Ausgabe 3/13 Seite 4.
Verlust 2011: -243.000, 2012: – 171.000, 2013: -134.000
Interessant auch der Artikel in der Ausgabe 1/15 auf Seite 17.
das kleine 1x1 der Betriebswirtschaft von einem braven Leser
sagt:Der GF Deutschmann sagt immer, dass er einen „positiver Geldfluss (Cashflow)“ (siehe oben bei den Antowrten zu den Fragen) seit 2011 erzielt – er hat nie gesagt, dass er laufende Bilanzgewinne erwirtschaftet.
Er hat nur die ASTRONOMISCHEN Bilanzverluste aus der vorigen Geschäftsführung durch Ex-Vize-Bgm und Ex-GF Walter Würtenberger auf ein vertretbares Maß reduziert.
Allerdings mit dem Effekt, dass seine persönliche Beliebtheit bei der Bevölkerung damit nicht gestiegen ist.
Leider sind viele im Gemeinderat keine Betriebswirtschaftsexperten –> manchen glauben sogar LEASING ist so was wie GRATIS ;-)
rofn-kathl
sagt:Du bist auch keine Leuchte, ich habe auch nie gesagt dass man den Betrieb einstellen soll (dank der positiven Cash flows). Allerdings können mangels Gewinne keine Investitionen rückgezahlt werden, daher stelle ich die weitere Gondelbahn in Frage. Weiters ist es auch der Gemeinde nicht möglich die Gondelbahn ohne Schulden zu finanzieren, hier kommt es zu unfairen Darstellungen in den Wahl Aussendungen.
Ein weiterer Indiz dass mit dem Wähler gespielt wird, ist hier die Aussage, dass kein Fremdkapital benötigt wird, aber im gleichen Atemzug von 7000€ Zinsen gesprochen wird!? (siehe dazu ergänzende Punkte in diesem Artikel).
Ich habe den Eindruck, OA verfolgt einseitig die Interessen des Fremdenverkehrs und stellt die Investitionsentscheidungen verzerrt da.
Liebe rofn-kathl
sagt:es gibt unter zivilisierten Menschen keinen Grund so ausfällig zu werden.
Häufig zeigt sich auch, dass Blogger die sich als „rofn-kathl“ ausgeben ein Mann mit kleinem Gemächt oder zumindest nicht funktionstüchtigem Gemächt sind – um hier sprachlich jugendfrei zu bleiben.
Wenigsten bezeichnen sich noch alle als zivilisiert
sagt:so wie es bei den beiden Grossparteien zugeht, kann ich nur empfehlen beide nicht zu wählen.
Auch der schwierigste Sachverhalt.......
sagt:…… ist dem Dümmsten zu vermitteln, wenn er noch keine Vorstellung davon hat. Dagegen lässt sich selbst dem Klügsten nicht das Allereinfachste erklären, wenn er sich fest einbildet, bereits genau zu wissen, worum es geht.
Die 7000 Zinsen auf Null Kredit
sagt:haben auf sämliche vom D. geleasten Kuaheit nit Platz. 😂😉
Ergänzung
sagt:D- Dave
Nachtskitourengeher
sagt:Tirol heute, Samstag, 20.02.2016:
http://tvthek.orf.at/program/Tirol-heute/70023/Tirol-heute/12020259/Pistenpraeparierung/12023504
bzw. auf der Internetseite des ORF-Tirol:
http://tirol.orf.at/news/stories/2758890/
Also nicht nur in Oberperfuss ein Thema.
Lob und Tadel - sind sich oft sehr nah
sagt:Ja – I mecht di Gelegenheit amol nutzen und die gute Homepage der Bergbahnen ganz fest loben, ebenso den Niuwslater oder wi ma dös a schreibt – die nuien Webcams san a total super – speziell die zwischen Steilhang und der Roßkogelhütten.
Bravo weiter so!!!
ratsche-seppele
sagt:Nachtskitourengehen ist natürlich auch anderswo ein Thema.
Beim Beitrag von @Nachtskitourengeher geht es in erster Linie um die Tourengeher, die bei gesperrter Piste am Weg sind. Wir hier haben diskutiert ob die Zeiten ausreichend sind, wo Tourengeher offiziell am Weg sein dürfen. 2Paar Schuhe.
Der Beitrag befasst sich mit der Muttereralm, wo 5mal die Woche Tourenabend ist.
hat sich die rofn-kathl jetzt auf ratsche-seppele umgetauft?
sagt:und gleich 2 Kommentare am Montag Morgen – zu verschiedenen Themen – „Verzweiflungsposter?!?“
ratsche-seppele
sagt:Bingo ;-) – aber, weder die Kathl nu es Seppele sein, wie vermutet verzweifelt.
A bissli mehr Offenheit tat niemand schade!
Was ist verzweifelt daran, wenn die Pisten erst um 18:00 gesperrt werden, oder der Tourenabend am Fr. oder/und Di. isch, oder allezam im Wahlkampf weniger scheinheilig sein?