Unser Dorf. Unsere Erfolge
Unsere Bürgermeisterin hat mit ihrem engagierten Team in den vergangenen sechs Jahren viele Initiativen gestartet und viele Projekte erfolgreich umgesetzt. Andere waren dafür oder dagegen, aber wir haben bewiesen, dass wir die Fähigkeiten, das Netzwerk und das Durchsetzungsvermögen haben, um auch große Projekte erfolgreich auf Schiene zu bringen. Hier einige Beispiele:
Kraftwerk an der Melach. Seit fünf Jahren arbeiten wir intensiv an der Verwirklichung des Gemeinschaftskraftwerkes an der Melach. In unzähligen Arbeitsstunden gelang es unter unserer Federführung, das Projekt bis zur wasser- und naturschutzrechtlichen Bewilligung voranzubringen.
Kanal/Wasserversorgung/Breitband-Internet. Das größte und mit mehr als drei Millionen Euro aufwändigste Projekt der vergangenen Jahre war der Neubau der Kanalisierung in der Völsesgasse. Im Zuge dessen hat die Gemeinde die Wassergenossenschaft Völsesgasse übernommen. Damit liegt jetzt unsere gesamte Wasserversorgung in Gemeindehand.
Mit der Trennung von Schmutzwasser- und Oberflächenwasserkanal konnte ein bedeutsamer Beitrag zur Absicherung der Wohngebäude vor überschwemmten Kellern geleistet werden.
Im Zuge dieses Projekts konnten wir auch die vollständige Erschließung der Völsesgasse mit Glasfaserkabeln zur Einrichtung einer topmodernen Breitband-Internet-Infrastruktur erreichen.
Rangger-Köpfl-Lift. Die wichtigste Tatsache ist: Seit sechs Jahren benötigt der laufende Betrieb der Bergbahnen kein Gemeindegeld mehr! Außerdem haben wir die mangelhafte Beschneiungsanlage technisch saniert und das bis 2010 herrschende Provisorium bei wasserrechtlichen und sonstigen Bewilligungen aufgeräumt.
Apotheke. Ein langwieriges Vorhaben, das nach fünf Jahren beharrlicher Arbeit unserer Bürgermeisterin Johanna Obojes-Rubatscher bis hin zu einer Petition an den Nationalrat endlich gelungen ist: Noch im Frühjahr 2016 wird im Riedl eine Filiale der Kemater Apotheke eröffnet, die uns allen das Leben erleichtern wird.
Wohnraum. Alle reden von Baulandmobilisierung, wir haben es getan: Am Dr.-Fritz-Prior-Weg ist mit einer Mischung aus leistbaren Eigenheimen und Mietkauf-Wohnungen ein lebendiger neuer Ortsteil für junge Oberperfer Familien entstanden.
Schule. Ein zentrales Vorhaben, das wir umsetzen konnten, war die komplette Sanierung des ältesten Teils unseres Schulzentrums: von den Böden über die Fenster bis hin zur Beleuchtung der Klassenräume und, ganz wichtig, einem zwar kostspieligen, aber zeitgemäßen Brandschutzkonzept.
Kinderbetreuung. Neu eingerichtet haben wir die Kinderkrippe für etwa 20 Kinder. Die Nachmittagsbetreuung wurde stark ausgebaut und um einen eigenen Hort für Schulkinder erweitert. Auch das Angebot für Ferienzeiten haben wir ausgebaut.
Bushaltestellen Oberperfuss-Berg. Die Bewohnerinnen und Bewohner von Oberperfuss-Berg sind beim Warten auf den Bus nicht mehr ungeschützt Wind und Wetter ausgesetzt: Seit fünf Jahren stehen an beiden Haltestellen in der Oberen Gasse Wartehäuschen zur Verfügung. Außerdem wurde die Umkehrstelle gärtnerisch ansprechend gestaltet.
Post. Als die Post 2010 ihre Ortsstelle aufgab, ist binnen kürzester Zeit die Gemeinde eingesprungen. Wenn die Post ihren Kunden ihre Dienste nicht mehr selbst anbietet, dann ist ein Gemeindeamt die beste Alternative um die grundlegenden Postdienstleistungen in einem vertraulichen Umfeld ohne Konsumzwang anzubieten. Der flotte, freundliche und kompetente Service der Gemeindebediensteten wird allseits geschätzt.
Spielplätze. Der neue Abenteuerspielplatz am Bürgl zieht seit 2015 bei jedem Wetter Kinder jeden Alters an. Für den Spielplatz in der Oberen Gasse haben wir zahlreiche neue Geräte angeschafft. Darüber hinaus konnte in unmittelbarer Nähe zum Schulzentrum eine kleine Fläche für unsere kleinsten zur exklusiven Nutzung durch den Kindergarten gepachtet werden.
Fußballplatz. Die beiden Plätze wurden mit einer soliden Mauer befestigt. Gleichzeitig konnte der Hauptplatz verbreitert werden.
Straßenbeleuchtung. Oberperfuss wird heller. Wir beleuchten einen Ortsteil nach dem anderen; außerdem werden die umweltschädlichen Lampen nach und nach durch energie- und kostensparende LED-Leuchten ersetzt. Diese hochmodernen Leuchten haben neben ihrer unschlagbaren Energieeffizienz den weiteren Vorteil, dass nicht unnötiger Weise die gesamte Umgebung beleuchtet wird, sondern das Licht genau dort hell erscheint, wo es gebraucht wird – Mitbürger mit Schlafzimmerfenstern zur Straße werden das sicherlich zu schätzen wissen.
Christkindlmarkt. 2011 fand sich für den bei Jung und Alt beliebten Christkindlmarkt kein Veranstalter mehr. Unsere Bürgermeisterin hat kurzentschlossen die Zügel in die Hand genommen und organisiert seither das jährliche Großereignis.
11 Kommentare bei “Unser Dorf. Unsere Erfolge”
Völsiger
sagt:Ich finde es ist schade, dass zu diesem Thema bisher kein Kommentar geschrieben wurde. Deshalb halte ich folgendes fest:
Vor 6 Jahren, also vor Amsantritt von Bürgermeisterin Johanna Rubatscher, hatten wir in der Völsesgasse ein rostiges und auch qualitativ nicht einwandfreies Trinkwasser, eine desolate Wasserleistung, einen dringend sanierungsbedürftigen Kanal und eine Strasse, die diesen Namen nicht verdient. Jetzt haben wir eine neue Wasserleitung mit sauberem Trinkwasser, einen neuen Kanal und eine neu asphaltierte Strasse. Unter den Vorgängerbürgermeistern, die allesamt von der Bürgerliste kamen, ist in der Völsesgasse rein sauber gar nichts gemacht worden. Das sollten wir Völsiger nicht vergessen, wenn wir nächsten Sonntag zur Wahl gehen.
Zufriedener Oberperfer
sagt:Scheinbar gibt es in Oberperfuss nur die Rosskogelhütte und den Lift. Wenn das wirklich unsere einzigen Sorgen sind, dann steht unsere Gemeinde eh gut da. Eigentlich ein gutes Zeichen für die Johanna!
Noch ein Völsiger
sagt:Ich kann mich dem vorigen Eintrag zu den damaligen Zuständen in der Völsesgasse nur anschließen und unserer geschätzten Frau Bürgermeisterin ein großes Lob und Dank aussprechen!
Wir freuen uns auf die nächsten 6 Jahre unter Ihrer Führung!
Ich wage eine Prognose
sagt:Also ich wage mal eine Prognose:
Liste 1: Bürgerliste/BLO 3-4 Mandate
Liste 2: Oberperfuss Aktiv/OA 7-8 Mandate
Liste 3: Gemeinschaftsliste Oberperfuss/GLO 1-3 Mandate
Liste 4: Die Grünen Oberperfuss/Grüne 1-2 Mandate
Wahltag = Zahltag mein Tipp
BLO 3
OA 8
GLO 2
Grüne 2
Pfiffikus
sagt:@ Prognosesteller
Glaubst du wirklich, dass es sooo eindeutig ausgeht? Ich würde es mir zwar auch so wünschen, habe aber so meine Zweifel. Schließlich wird von der Bürgerliste schon ordentlich gestachelt. Und derart „Geimpfte“ sind sicher leichter dazu zu bewegen überhaupt wählen zu gehen als diejenigen die mit den letzten 6 Jahren eh zufrieden waren. Meiner Meinung nach müsste schon eine enorme Wahlbeteiligung sein, um deinen Tipp wahr werden zu lassen.
Pessimist
sagt:@Prognosensteller:
So eindeutig werd’s wohl nit werden. Man trifft wirklich immer no Leit, de an den aufgebauschten Unsinn mit der geschlossenen Rosskogelhüttn glaben und a no denken, dass des des große Zukunftsthema unserer Gemeinde sein soll.
Übrigens: Dave Hueber wurde mit seinem Wahlkampfleiter Ewald Spiegl gerüchteweise in Inzing bei der dortigen Diskussion der Spitzenkandidaten gesehen – eine Bildungsreise sozusagen. Vielleicht haben die beiden auch scho Videoanalysen von Donald Trump-Wahlkampfauftritten vorgenommen. Des wären dann wirklich „funny videos“.
Übrigens: Auffallend unauffällig ist SPÖ-Spitzenkandidat Zangerl. Kandidiert der überhaupt ernsthaft?
Pfiffikus
sagt:Dass der Dave in Inzing war glaube ich sofort. Ich werte das auch nicht negativ. Dass dahinter natürlich der Ewald steht allerdings schon. Hat selber nicht den Mut sich offen zur Wahl zu stellen und schickt stattdessen andere vor.
Noch ein anderer Gedanken: was ist wenn (was ja im Bereich des Möglichen liegt) Dave NICHT Bürgermeister wird? Hat er dann die Courage sich trotzdem in den Gemeinderat zu setzen oder macht er es so wie sein Vorbild Ewald und verlässt das sinkende Schiff? Wenigstens wäre dann mit dem Patrick die wahre Nr. 1 der Bürgerliste am Ruder. Der ist ja ohnehin schon der zweite Steuermann neben dem Ewald. Nur meine Meinung.
die einzige Wahrheit
sagt:Jedem alles recht machen ist auch schwierig. Ich finde es übringens auch nicht als „feig“, wenn Ewald die Konsequenzen gezogen hat. Vielmehr war es richtig so. Was hätte es denn für ein Geschrei gegeben, wenn er sich nicht zurückgezogen hätte? Ich finde es auch absolut in Ordnung, dass er weiter nicht mehr auf der Liste ist.
Zur Prognose will ich nur sagen, dass ich grundsätzlich kein Freund von absoluten Mehrheiten bin. Von daher bin ich froh, dass auch noch andere gewählt werden (dürfen). Auch wenn manche meinen zu wissen, was richtig ist, es gibt in der Politik keine Wahrheiten, vielmehr Interessen. Von daher wünsche ich mir einen bunt durchmischten Gemeinderat. Auch wenn es sicherlich den Tatsachen entspricht, dass nicht jeder seine Machtposition gleich rücksichtslos mißbraucht, ist eine Verteilung der Mandate immer gut.
Mike
sagt:Ganz allgemein sei der Leitartikel von Martin Seidner im aktuellen Dorfblatt jeden nur ans Herz gelegt. Er beschreibt sehr gut um was es bei der Wahl gehen sollte. Nämlich sowohl für die Wähler als auch den zur Wahl Stehenden.
Wichtig ist eine unabhängige Persönlichkeit mit Herz und Verstand - ad multos annos
sagt:man kann das sehen wie man will.
zwischen realem tun und möchten tun, sind riesige unterschiede.
manchen sind bemüht und manchmal auch glücklos – aber andere scheitern mit garantie bei jedem tun.
die nächsten 6 jahre erfordern konsequenz und weitsicht und NICHT dauernde änderung der meinung je nach einflüsterer oder je nach dem was man gerade für erfolgversprechend hält – oder als rettungsring sieht.
das amt erfordert unabhängigkeit und nicht abhängigkeit von gönnern vom ersten tag an.
das amt erordert eine eigene meinung zum wohle unseres ortes und der hier lebenden menschen – nicht die meinung einer partei oder von gönnern.
meine zuversicht in die demokratie und die weitsicht der menschen ist noch so hoch, dass die menschen – wo wie 2010 – die richtigen wahlentscheidungen treffen werden.
Meine Prognose war ja nicht so schlecht ;-)
sagt:Wahltag = Zahltag mein Tipp vom 23.2 siehe oben –> IST
BLO 3 –> 4
OA 8 –> 7
GLO 2 –> 2
Grüne 2 –> 2
Also mit etwas politischem Gespür und zuhören bei den Gesprächen im Gasthaus, am Lift in der Roßkogelhütte war das so zu erwarten :-)
Gratulation an die Fr. Bürgermeisterin für den souveränen Erfolg und an die Listen, welche an Mandate zulegen konnten.